Scheidungsfolgen­vereinbarung klar gestal­ten

Eine Schei­dungs­fol­gen­ver­ein­ba­rung schafft Klar­heit über die recht­li­chen und wirt­schaft­li­chen Fol­gen einer Tren­nung und Schei­dung. Sie kann Rege­lun­gen zu Unter­halt, Ver­mö­gen, Immo­bi­li­en, Zuge­winn­aus­gleich, Ver­sor­gungs­aus­gleich und gemein­sa­men Kin­dern in einer abge­stimm­ten Ver­ein­ba­rung zusam­men­füh­ren.

René Haas berät Sie bei der Ent­wick­lung einer aus­ge­wo­ge­nen und recht­lich trag­fä­hi­gen Lösung. Er ord­net die offe­nen Fra­gen, erläu­tert die Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten und beglei­tet die Abstim­mung bis zu einer Ver­ein­ba­rung, die Ihre per­sön­li­che und wirt­schaft­li­che Situa­ti­on berück­sich­tigt.

Wann eine Scheidungsfolgen­vereinbarung sinn­voll sein kann

Eine Schei­dungs­fol­gen­ver­ein­ba­rung kann sinn­voll sein, wenn meh­re­re Fol­gen der Tren­nung gemein­sam geord­net wer­den sol­len. Statt ein­zel­ne Fra­gen iso­liert zu behan­deln, las­sen sich per­sön­li­che, fami­liä­re und wirt­schaft­li­che Zusam­men­hän­ge in einer abge­stimm­ten Lösung berück­sich­ti­gen.

Meh­re­re offe­ne Schei­dungs­fol­gen

Wenn Unter­halt, Ver­mö­gen, Alters­vor­sor­ge und wei­te­re Fol­gen gleich­zei­tig zu klä­ren sind, kön­nen die ein­zel­nen Rege­lun­gen auf­ein­an­der abge­stimmt und in einer gemein­sa­men Ver­ein­ba­rung zusam­men­ge­führt wer­den.

Immo­bi­lie, Ver­mö­gen und Dar­le­hen

Bei gemein­sa­mem Eigen­tum, lau­fen­den Finan­zie­run­gen oder wei­te­ren Ver­mö­gens­wer­ten besteht häu­fig Klä­rungs­be­darf zu Nut­zung, Über­nah­me, Ver­kauf, Ver­bind­lich­kei­ten und einem mög­li­chen finan­zi­el­len Aus­gleich.

Unter­halt und Alters­vor­sor­ge

Unter­schied­li­che Ein­kom­men, Kin­der­be­treu­ung oder beruf­li­che Ein­schrän­kun­gen kön­nen Ver­ein­ba­run­gen zum Ehe­gat­ten­un­ter­halt und zur Alters­vor­sor­ge erfor­der­lich machen. Dabei soll­ten kurz­fris­ti­ge Belas­tun­gen und lang­fris­ti­ge Aus­wir­kun­gen gemein­sam betrach­tet wer­den.

Gemein­sa­me Kin­der und Eltern­ver­ant­wor­tung

Prak­ti­sche Abspra­chen zu Betreu­ung, Umgang, Feri­en, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Kos­ten kön­nen den Fami­li­en­all­tag nach der Tren­nung ver­läss­li­cher struk­tu­rie­ren. Maß­geb­lich blei­ben die Bedürf­nis­se und das Wohl der gemein­sa­men Kin­der.

Was in einer Scheidungsfolgen­vereinbarung gere­gelt wer­den kann

Wel­che Rege­lun­gen erfor­der­lich sind, hängt von der fami­liä­ren und wirt­schaft­li­chen Aus­gangs­la­ge ab. Ent­schei­dend ist, die ein­zel­nen The­men nicht iso­liert zu betrach­ten, son­dern ihre gegen­sei­ti­gen Aus­wir­kun­gen in einer abge­stimm­ten Gesamt­lö­sung zu berück­sich­ti­gen.

Ehe­gat­ten­un­ter­halt

Höhe, Dau­er und Vor­aus­set­zun­gen eines mög­li­chen Unter­halts kön­nen kon­kret gere­gelt wer­den. Dabei soll­ten Ein­kom­men, Kin­der­be­treu­ung, beruf­li­che Per­spek­ti­ven und die wirt­schaft­li­che Eigen­stän­dig­keit bei­der Ehe­part­ner berück­sich­tigt wer­den.

Zuge­winn­aus­gleich und Ver­mö­gen

Ver­mö­gens­wer­te, Unter­neh­mens­be­tei­li­gun­gen, Kapi­tal­an­la­gen und bestehen­de Ver­bind­lich­kei­ten kön­nen ein­ge­ord­net und mög­li­che Aus­gleichs­an­sprü­che ver­bind­lich fest­ge­legt wer­den.

Immo­bi­lie und Finan­zie­rung

Für eine gemein­sa­me Immo­bi­lie kön­nen Nut­zung, Über­nah­me, Ver­kauf, Eigen­tums­über­tra­gung, Dar­le­hens­ver­bind­lich­kei­ten und ein finan­zi­el­ler Aus­gleich mit­ein­an­der abge­stimmt wer­den.

Ver­sor­gungs­aus­gleich und Alters­vor­sor­ge

Ren­ten- und Ver­sor­gungs­an­rech­te kön­nen in die Gesamt­lö­sung ein­be­zo­gen wer­den. Abwei­chen­de Ver­ein­ba­run­gen soll­ten auf ihre lang­fris­ti­gen Aus­wir­kun­gen geprüft und gege­be­nen­falls durch ande­re Aus­gleichs­leis­tun­gen ergänzt wer­den.

Kin­der und Eltern­ver­ant­wor­tung

Abspra­chen zu Betreu­ung, Umgang, Feri­en, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Kos­ten kön­nen den künf­ti­gen Fami­li­en­all­tag struk­tu­rie­ren. Das Wohl der gemein­sa­men Kin­der bleibt dabei der maß­geb­li­che Ori­en­tie­rungs­punkt.

Haus­rat und wei­te­re prak­ti­sche Fra­gen

Auch die Ver­tei­lung des Haus­rats, Fahr­zeu­ge, Ver­si­che­run­gen, steu­er­li­che Fra­gen und wei­te­re prak­ti­sche Fol­gen der Tren­nung kön­nen in die Abstim­mung ein­be­zo­gen wer­den.

Recht­lich trag­fä­hi­ge Ver­ein­ba­run­gen

Eine Schei­dungs­fol­gen­ver­ein­ba­rung soll­te nicht nur ein­zel­ne Streit­punk­te been­den. Die Rege­lun­gen müs­sen recht­lich zusam­men­pas­sen, wirt­schaft­lich nach­voll­zieh­bar sein und sich im spä­te­ren All­tag tat­säch­lich umset­zen las­sen.

Gesamt­lö­sung statt ein­zel­ner Kom­pro­mis­se

Unter­halt, Zuge­winn­aus­gleich, Immo­bi­li­en und Alters­vor­sor­ge beein­flus­sen sich häu­fig gegen­sei­tig. Des­halb soll­ten finan­zi­el­le Zuge­ständ­nis­se und Aus­gleichs­leis­tun­gen nicht iso­liert, son­dern als Teil einer abge­stimm­ten Gesamt­lö­sung bewer­tet wer­den.

Ver­ständ­lich und prak­tisch umsetz­bar

Zah­lungs­fris­ten, Eigen­tums­über­tra­gun­gen, Dar­le­hen, Frei­stel­lun­gen und wei­te­re Ver­pflich­tun­gen soll­ten ein­deu­tig beschrie­ben wer­den. Bei­de Sei­ten müs­sen erken­nen kön­nen, wel­che Rech­te und Pflich­ten aus der Ver­ein­ba­rung ent­ste­hen.

For­m­an­for­de­run­gen früh­zei­tig berück­sich­ti­gen

Wel­che Form erfor­der­lich ist, hängt vom Inhalt und vom Zeit­punkt der Ver­ein­ba­rung ab. Für Rege­lun­gen etwa zum Zuge­winn­aus­gleich, zum nach­ehe­li­chen Unter­halt, zum Ver­sor­gungs­aus­gleich oder zu Immo­bi­li­en kön­nen beson­de­re Form­vor­ga­ben gel­ten. René Haas prüft, ob eine nota­ri­el­le Beur­kun­dung oder eine gericht­li­che Pro­to­kol­lie­rung erfor­der­lich bezie­hungs­wei­se sinn­voll ist, und berei­tet die Ver­ein­ba­rung ent­spre­chend vor.

So ent­steht eine Scheidungsfolgen­vereinbarung

Am Anfang steht die voll­stän­di­ge Ein­ord­nung der fami­liä­ren und wirt­schaft­li­chen Situa­ti­on. Dar­auf auf­bau­end wer­den die offe­nen Schei­dungs­fol­gen struk­tu­riert, Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten geprüft und die ein­zel­nen Rege­lun­gen zu einer trag­fä­hi­gen Gesamt­lö­sung ver­bun­den.

01

Aus­gangs­la­ge und Zie­le klä­ren

Zu Beginn wer­den Ein­kom­men, Ver­mö­gen, Immo­bi­li­en, Ver­bind­lich­kei­ten, Alters­vor­sor­ge und die Situa­ti­on gemein­sa­mer Kin­der ein­ge­ord­net. Eben­so wich­tig ist die Fra­ge, wel­che Punk­te bereits geklärt sind und wo noch unter­schied­li­che Vor­stel­lun­gen bestehen.

02

Recht­li­che Optio­nen ent­wi­ckeln

René Haas erläu­tert die recht­li­che Aus­gangs­la­ge und ent­wi­ckelt Rege­lungs­op­tio­nen, die den Inter­es­sen der von ihm bera­te­nen Per­son ent­spre­chen. Dabei wer­den auch wirt­schaft­li­che Wech­sel­wir­kun­gen und die prak­ti­sche Umsetz­bar­keit berück­sich­tigt.

03

Ent­wurf abstim­men und ver­han­deln

Die vor­ge­se­he­nen Rege­lun­gen wer­den in einem Ent­wurf zusam­men­ge­führt und mit der ande­ren Sei­te bezie­hungs­wei­se deren anwalt­li­cher Ver­tre­tung abge­stimmt. Offe­ne Punk­te kön­nen anschlie­ßend gezielt ver­han­delt und über­ar­bei­tet wer­den.

04

Ver­ein­ba­rung form­wirk­sam abschlie­ßen

Je nach Inhalt wird die abge­stimm­te Ver­ein­ba­rung nota­ri­ell beur­kun­det oder im gericht­li­chen Ver­fah­ren pro­to­kol­liert. Zugleich wird fest­ge­legt, wann Zah­lun­gen, Über­tra­gun­gen und wei­te­re Ver­pflich­tun­gen umge­setzt wer­den sol­len.

René Haas berät Sie bei der Gestal­tung und Ver­hand­lung einer Schei­dungs­fol­gen­ver­ein­ba­rung. Er ord­net die fami­liä­re und wirt­schaft­li­che Aus­gangs­la­ge ein, prüft die recht­li­chen Fol­gen und ent­wi­ckelt mit Ihnen eine abge­stimm­te Stra­te­gie für Unter­halt, Ver­mö­gen, Immo­bi­li­en, Alters­vor­sor­ge und gemein­sa­me Kin­der. Die Bera­tung ist per­sön­lich in Mann­heim, tele­fo­nisch oder digi­tal mög­lich.


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René Haas

Rechts­an­walt in Mann­heim
Fach­an­walt für Familien­recht
Fach­an­walt für Sozi­al­recht
Zer­ti­fi­zier­ter Media­tor

Seit rund 20 Jah­ren beglei­te ich Men­schen, wenn Fami­lie, Ver­mö­gen und Ver­ant­wor­tung neu geord­net wer­den müs­sen. In belas­ten­den Situa­tio­nen gebe ich Ori­en­tie­rung, ent­wick­le eine vor­aus­schau­en­de Stra­te­gie und blei­be per­sön­lich an Ihrer Sei­te.

Mein Ziel sind recht­lich fun­dier­te und wirt­schaft­lich durch­dach­te Lösun­gen, die dau­er­haft Bestand haben und unnö­ti­ge Kon­flik­te ver­mei­den.


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