Der Zuge­winn­aus­gleich erfolgt dann, wenn die sich schei­den­den Ehe­leu­te im gesetz­li­chen Güter­stand der Zuge­winn­ge­mein­schaft leben. Oder anders gesagt: Wenn sie den Zuge­winn­aus­gleich nicht in einem Ehe­ver­trag gere­gelt haben.

Der Zuge­winn­aus­gleich kom­pen­siert den Zuge­winn zwi­schen den Ehe­part­nern, den die Ver­mö­gens­wer­te eines jeden Ehe­gat­ten wäh­rend der Ehe erfah­ren haben. Im ers­ten Schritt erfolgt die Berech­nung des Zuge­winns für jeden Ehe­gat­ten. Maß­geb­lich ist die Ver­mö­gens­ent­wick­lung vom Zeit­punkt der Ehe­schlie­ßung bis zur Zeit des Endes des gemein­sa­men Güter­stands (Zustel­lung des Schei­dungs­an­trags). Der jewei­li­ge Ver­mö­gens­zu­wachs zur Zeit der Schei­dung gegen­über der Hei­rat stellt den Zuge­winn dar. Der Ehe­gat­te mit dem höhe­ren Zuge­winn hat mit der Hälf­te des Dif­fe­renz­be­trags zum Ver­mö­gen des ande­ren Ehe­part­ners den Zuge­winn in Geld aus­zu­glei­chen. Das führt nicht sel­ten zu Schwie­rig­kei­ten. Denn Ver­mö­gen bestehen oft aus nicht sofort oder güns­tig ver­käuf­li­chen Sach­wer­ten.

Zum Zuge­winn gehö­ren Akti­va wie: Bar­geld, Bank­gut­ha­ben, Wert­pa­pier­de­pots, For­de­run­gen, Immo­bi­li­en, Unter­neh­mens­be­tei­li­gun­gen, Haus­halts­ge­gen­stän­de, Autos, Lebens­ver­si­che­run­gen oder Kau­tio­nen. Schen­kun­gen oder Erbe zäh­len zum Anfangs­ver­mö­gen. Von ihnen wird nur der Wert­zu­wachs den Akti­va zuge­rech­net. Als von den Akti­va abzugs­fä­hi­ge Pas­si­va zäh­len u. a. Schul­den, Kre­di­te, nega­ti­ve Kon­to­salden und Kos­ten­vor­schüs­se.

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René Haas

Rechts­an­walt in Mann­heim
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Über mich

Ich bin aus Über­zeu­gung Rechts­an­walt, Inha­ber der Kanz­lei Anwalt- Kanz­lei-Haas in Mann­heim und seit mehr als 15 Jah­ren spe­zia­li­siert auf das Familien­recht und in die­sem Bereich tätig.

Für mich hat das Wohl mei­ner Man­dan­ten stets Prio­ri­tät!

  • Rechts­an­walts­tä­tig­keit: Fami­li­en- und Sozi­al­recht
  • Berufs­er­fah­rung / Aus­bil­dun­gen / Qua­li­fi­ka­tio­nen:
    • Stu­di­um der Rechts­wis­sen­schaf­ten an der Ruprecht-Karls-Uni­ver­si­tät Hei­del­berg
    • Refe­ren­da­ri­at am Land­ge­richt Mann­heim mit Sta­tio­nen bei der Staats­an­walt­schaft Mann­heim, beim Amts­ge­richt Wein­heim und Mann­hei­mer Anwalts­kanz­lei­en
    • Zuge­las­sen als Rechts­an­walt seit 2006
    • Tätig als frei­er Mit­ar­bei­ter in Mann­hei­mer Anwalts­kanz­lei­en, dann Über­nah­me der Rechts­an­walts­kanz­lei Dr. iur. Elke Wormer im Jah­re 2008
    • Fach­an­walt für Familien­recht seit 2011
    • Fach­an­walt für Sozi­al­recht seit 2017
    • Aus­bil­dung zum Media­tor (Hei­del­ber­ger Insti­tut für Media­ti­on / Uni­ver­si­tät Hei­del­berg), zer­ti­fi­zier­ter Media­tor seit 2020
    • Seit 2005 Dozent bei der Hand­werks­kam­mer Mann­heim Rhein-Neckar-Oden­wald (Fort- und Wei­ter­bil­dung, Meis­ter­kur­se, Fach­wir­t/-in des Hand­werks)
    • Urhe­ber des Modells „Inte­grier­tes Familien­recht“

Neben mei­ner anwalt­li­chen Tätig­keit bin ich enger Netz­werk­part­ner des HIM | Bera­tung und Media­ti­on.

  • Media­ti­on: Durch­füh­rung von Media­tio­nen für Pri­vat­per­so­nen und in der Fami­lie, sowie für Unter­neh­men und Orga­ni­sa­tio­nen.
  • Schwer­punkt: Tren­nung-Schei­dung, Erb­schaft, Familien­angelegen­heiten