Kosten der Scheidung

mit Anwalt Kanzlei Haas

Die Gerichtskosten in einem Scheidungsverfahren bemessen sich am Streitwert und sind vom Antragsteller/Antragstellerin einzuzahlen.
Die Gerichtskosten werden am Ende des Verfahrens zu gleichen Teilen gegeneinander aufgehoben.

Die Anwaltskosten sind in der Regel von jeder Partei selbst zu tragen. Der Antragsgegner kann auf einen Anwalt verzichten, wenn er keine eigenen Anträge stellt. Der Rechtsanwalt kann vom Mandanten eine vom Streitwert abhängige Verfahrens- und Terminsgebühr (zzgl. Auslagenpauschale und gesetzlicher Mehrwertsteuer) verlangen. Eine individuelle Honorarvereinbarung ist Sache zwischen Ihnen als Mandant und dem Rechtsanwalt.

Die Scheidungsfolgenvereinbarung vorab erarbeitet und vom Gericht protokolliert ist für das Gericht die Grundlage zur getrennten Festsetzung des Werts für jede einzelne Regelung: Das betrifft z. B. den Ehegattenunterhalt, den Zugewinnausgleich und ggf. die Nutzung der Wohnung. Aus den Einzelwerten errechnet sich der Gegenstandswert als Basis für die Anwaltsgebühren. Hier ist  mit weiteren Kosten für Rechtsanwalt und Notar zu rechnen.

Die einvernehmliche Scheidung, bei der nur ein Anwalt die Scheidungsfolgenvereinbarung erarbeitet hat, kann sich die andere Partei vor Gericht von einem Anwalt vertreten lassen. Er erhält ebenfalls eine Vergütung.

Verfahrenskostenhilfe
Überdies kommt ein Antrag auf Verfahrenskostenhilfe in Betracht. Das Gericht prüft die Voraussetzungen, insbesondere die Bedürftigkeit des Antragsstellers/der Antragstellerin und die Erfolgsaussichten. Weitere Informationen finden Sie bei den Downloads, besonders das Formular zur Verfahrenskostenhilfe. Auch ein Prozesskostenvorschuss kann beantragt werden.

 

 

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