Soziale Entschädigung

Schwerbehindertenrecht

Behinderte haben es oft schwer, ihre Ansprüche geltend zu machen und durchzusetzen. Das Behindertenrecht ist ein wichtiger, doch sehr zersplitterter Teil des Sozialrechts.

Die Unübersichtlichkeit des Behindertenrechts führt zu folgenden Fragen: Auf Grund welcher unterschiedlicher Gesetze werden Nachteile und Leistungsausgleiche, Renten bei Berufs- und Erwerbsunfähigkeit sowie Dienst-, Sach- oder Geldleistungen bei Pflegebedürftigkeit gewährt? Nicht weniger fraglich ist der Schutz im Rechtsverkehr: u. a. für das Verhindern von Benachteiligungen, Nichtigkeit von Willenserklärungen bzw. Betreuung und Schuldunfähigkeit bei Straftaten.

Das Absichern von Lebensrisiken im gegliederten System der sozialen Sicherung in Deutschland ist durchaus umfassend. Das Dickicht der zahlreichen Rechtsvorschriften in unterschiedlichen Gesetzen ist für Sie jedoch unzumutbar. Deshalb sollten Sie beim Aufkommen des Gefühls von Unsicherheit gerade im Schwerbehindertenrecht das Einschalten eines auf Sozialrecht spezialisierten Rechtsanwalts gründlich prüfen.

Wir beraten Sie zu jeder Frage des Behindertenrechts und setzen Ihre Rechte bei den Sozialbehörden ebenso wirksam durch wie bei den Sozialgerichten.


Kriegsopfer- und Gewaltopferentschädigung

Entschädigung für Gewaltopfer
Wer einen gesundheitlichen Schaden erlitten hat durch eine militärische oder militärähnliche Dienstverrichtung oder durch einen Unfall während der Ausübung des militärischen oder militärähnlichen Dienstes oder durch die diesem Dienst eigentümlichen Verhältnisse, erhält wegen der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der Schädigung auf Antrag Versorgung.

Ansprüche auf Versorgung liegen in einer Reihe weiterer Fälle vor: z. B. bei einer unmittelbaren Kriegseinwirkung, einer Kriegsgefangenschaft oder einer Internierung im Ausland. Auch Hinterbliebene wie die Witwe des Beschädigten erhalten auf Antrag Versorgung.
Leistungen sind jedoch zu versagen, wenn der Berechtigte oder derjenige, von dem sich die Berechtigung ableitet, während der Herrschaft des Nationalsozialismus gegen die Grundsätze der Menschlichkeit oder Rechtsstaatlichkeit verstoßen hat.

Sie können sich vorstellen, dass bereits das Stellen des Antrags besonders anspruchsvoll sein kann. Auch die Höhe der Versorgung von Kriegsopfern ist häufig strittig.

Wir beraten Sie gerne, auch bei den weiteren, hier nicht mehr im Einzelnen behandelten Ansprüchen auf Versorgung.

Opferentschädigung: Leistungen für Opfer von Gewalttaten

Wer in Deutschland Opfer einer Gewalttat wird, hat unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf staatliche Entschädigung.

Was ist eine Gewalttat im rechtlichen Sin? Eine Gewalttat im Sinne des Gesetzes ist ein „vorsätzlicher, rechtswidriger tätlicher Angriff gegen eine Person". Zuständig für die Bearbeitung der Anträge sind Behörden des Bundeslands, in dem die Gewalttat stattfand. Auch Hinterbliebene wie Witwen und Witwer oder Eltern und Kinder haben einen Anspruch auf Opferentschädigung. Ziel des Opferentschädigungsgesetzes ist das bestmögliche Wiederherstellen der leiblichen und seelischen Gesundheit der Betroffenen. Ebenso ist die Rückkehr in den Beruf und in die Gesellschaft angestrebt. Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz werden nach den Vorschriften des Bundesversorgungsgesetzes (BVG) gewährt.

Wenn ein Mitverschulden des Opfers vorliegt oder die betroffene Person durch fehlende Mitwirkung die Aufklärung der Straftat behindert, wird die Leistung abgelehnt. Streitig sind oft die Fragen nach dem Vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen für eine Entschädigung und nach der Höhe der Entschädigungszahlung.

Auch hier ist der Rat eines auf Sozialrecht spezialisierten Anwalts stets empfehlenswert.

 

 

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