Die Pflegeversicherung

mit Anwalt Kanzlei Haas

Die Pflegeversicherung (gesetzlich und privat) gibt rund 80 Millionen Bundesbürgern einen Versicherungsschutz für den Fall einer längerfristigen und ausgeprägten Pflegebedürftigkeit. Leistungsberechtigt sind Personen, die wegen Krankheit oder Behinderung dauerhaft in erheblichem Maß auf Hilfe bei den Verrichtungen des täglichen Lebens angewiesen sind.

Die Leistungen der Pflegeversicherung umfassen:

Die Leistungen der Pflegeversicherung sind jedoch begrenzt. Die Pauschalbeträge übersteigender Bedarf ist aus eigenen Mitteln zu finanzieren.

Über das Vorliegen der Pflegebedürftigkeit und besonders der jeweils zutreffenden Pflegestufe (bis Ende 2016: Pflegestufen I bis III, ab 2017 ein System mit Pflegestufen I bis V: Die Leistungsdifferenzen unter den Pflegestufen können erheblich ausfallen. Es besteht häufig Uneinigkeit zwischen dem Antragsteller und den zuständigen Pflegekassen über die Einordnung in die jeweilige Pflegestufe. Über den Umfang der Leistungen aus der Pflegehilfe entscheidet meist eine Begutachtung des Pflegebedürftigen mit. Trotz klar scheinender Richtlinien sind die Ergebnisse der Gutachten nicht in Stein gemeißelt. Einerseits  begehen die Pflegebedürftigen nicht selten Fehler zum eigenen Nachteil. Andererseits können auch Gutachter zu falschen Annahmen gelangen. Das kann auch Sie teuer zu stehen kommen. Übrigens: Greift die Pflegeversicherung nicht, ist die Sozialversicherung zur Leistung verpflichtet. Verschiedene Personenkreise haben Anspruch auf Beitragszuschüsse zu den Beiträgen der sozialen Pflegeversicherung.

Häufig kennen Betroffene dieses Recht nicht. Auch für Streitigkeiten privat Krankenversicherter mit der privaten Pflegeversicherung ist der Rechtsweg zu den Gerichten der Sozialgerichtsbarkeit gegeben.

Unter anderem in diesen Fällen kann Ihnen der Rat eines auf Sozialrecht spezialisierten Anwalts weiter helfen.

 

 

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